Bad Peterstal-Griesbach | Seniorenzentrum

Ehrung der Ehrenamtlichen

05.12.2025 |  Bad-Peterstal

Gemeinsames Frühstück zum Tag des Ehrenamtes

Am 5. Dezember, dem internationalen Tag des Ehrenamtes, würdigte das Seniorenzentrum Das Bad Peterstal seine ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer mit einem gemeinsamen Frühstück im GesundheitsHotel. Der Gedenktag wurde 1985 von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen und macht bis heute weltweit auf das unverzichtbare Engagement unzähliger Ehrenamtlicher aufmerksam – sogar das Bundesverdienstkreuz wird traditionell an diesem Datum verliehen.

Heimleiter Steffen Nork und Pflegedienstleiterin Susanne Richter nutzten die Gelegenheit, „ihre“ Ehrenamtlichen in persönlicher Runde zu ehren. Viele von ihnen begleiten das Haus bereits seit über einem Jahrzehnt und wurden von Steffen Nork „mit übernommen“. Zwei der langjährig Engagierten leben inzwischen selbst im Haus. Gleichzeitig stoßen immer wieder neue Ehrenamtliche dazu, die das Team bereichern. Der jüngste Ehrenamtliche konnte heute leider nicht dabei sein. Er hatte einfach Schule. Johann, noch ein Grundschüler spielt regelmäßig Akkordeon im Wohnbereich der Senioren.

Die Aufgabenbereiche sind so vielfältig wie die Menschen selbst: Einige engagieren sich im Heimbeirat, andere besuchen regelmäßig die Bewohnerinnen und Bewohner, gestalten Kaffeenachmittage, beten den Rosenkranz, feiern Gottesdienste mit ihnen oder musizieren für und mit den Senioren.

Eine besondere Rolle spielen außerdem jedes Jahr zwei bis drei junge Menschen, die ihr Freiwilliges Soziales Jahr im Seniorenzentrum absolvieren – nicht selten beginnen sie anschließend eine Ausbildung in der Pflege.

Große Freude herrschte an diesem 5. Dezember darüber, dass gleich zwei neue Interessenten für ein Ehrenamt am Frühstück teilnahmen. Heimleiter Nork hofft, dass weitere Bürgerinnen und Bürger des Renchtals diesem Beispiel folgen „Ein Ehrenamt bei uns bedeutet keine festen Verpflichtungen. Jeder kann das einbringen, was ihm persönlich liegt – sei es Vorlesen, Gespräche führen, Brettspiele spielen oder kleine Aktivitäten begleiten. Jede Hilfe zählt und macht für unsere Bewohner einen spürbaren Unterschied.“